Saison: 17/18


Wettingen Wild vs Solothurn Ambassadors

In Wettingen gab’s nichts zu holen

Das Rumpfteam der Solothurner geht auswärts mit 24:2 unter.

Nach der hohen Niederlage am letzten Wochenende hatten die Ambassadoren wieder etwas gut zu machen. Doch bereits ein Blick aufs Matchblatt vor dem Spiel versprach nichts Gutes: gerade mal 11 Spieler waren angereist, Langzeitverletzte und Ferienabwesenheiten schmälerten das Kader im Vergleich zum letzten Wochenende gleich noch einmal um ein paar Spieler. Mit dem Ziel, das Spiel möglichst lange ausgeglichen zu gestalten – zumindest solange bis sich die kurze Auswechselbank bemerkbar machte – ins Spiel gestartet, mussten die Solothurner bereits in den ersten paar Minuten mehrere Tore hinnehmen. Der grün-weisse Torreigen nahm in der Folge auch keinen Abbruch, im Gegenteil: in regelmässigen Abständen schlug es hinter Goalie #55 Stauffer ein. Dabei konzentrierten sich die Wettinger darauf mit möglichst wenig Schüssen, möglichst viele Tore zu erzielen und nahmen nur Schüsse, welche mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einem Tor führten. Zwar frustrierend für Goalie und Defense, aber umso schöner anzuschauen wie sich die Wettinger immer wieder durchkombinierten.

Die Ambassadoren konnten zwar auch immer wieder den Ball in der Offensive halten, zeigten aber zu wenig Durchschlagskraft. Zwei Mal konnte zwar #12 Heri  am Crease angespielt werden und die beiden Ehrentreffer kurz vor und kurz nach der Pause erzielen, dies sollte aber bloss ein Tropfen auf den heissen Stein bleiben. Weiterhin viel mit Defense beschäftigt konnten die Solothurner keine weiteren Tore erzielen, selbst wenn die Angriffe der gut organisierten Wettinger gestört und Groundballs provoziert werden konnten, landeten die Groundballs – wie auch bei den Face Offs, wo #48 Thran zwar einen tollen Job machte – immer wieder in Wettinger Stöcken.

Foto vom Spiel vom 7. April in Langenthal von Anouck Hofmann


Solothurn Ambassadors vs Wettingen Wild

Am ersten Frühlingstag im neuen Jahr trafen die Ambassadors in Langenthal auf die Wettingen Wild. Die Temperaturen liessen bereits vor dem Spiel den Einen oder Anderen schwitzen und das obwohl das Spiel schon um 10:00 Uhr am Morgen anfing.

Nach Anpfiff war es vor allem die Defensive der Ambassadors, die noch mehr ins Schwitzen kam. Wettingen hatte oft über längere Zeit den Ball, doch die Herren um den wieder genesenen Goalie, Nico „Fifty“ Leuenberger #50, erledigten ihren Job mehr als solide, so dass das erste Quarter „nur“ mit einer 2:0-Führung für die Wilden abgeschlossen wurde. Trotz der vielen Defensivarbeit hatten die Solothurner in dieser Phase auch ihre offensiven Chancen, leider schaute dabei aber nie etwas Zählbares heraus.
Das zweite Quarter gestaltete sich ähnlich. Die Wettinger hielten den Ball gut in ihrer Offensive und Leuenberger konnte und musste sich mit einigen ganz starken Paraden auszeichnen. Die Solothurner Defensive hatte vielmals die Situation im Griff, trotzdem konnten die Wilden ihren Vorsprung durch erhöhte Kaltblütigkeit vor dem Tor um fünf Zähler bis zum Ende der ersten Hälfte erhöhen.
Danach übernahm Kevin „erererer“ Stauffer #55 den Part als Goalie. Wiederum sah man das selbe Bild. Die Wettinger hatten das Spielgeschehen im Griff und die Offensivaktionen der Solothurner wurden je länger je mehr zur Rarität. Dies setzte den Spielern in der Defensive merklich zu und die Wettinger konnten bis zum Schlusspfiff noch ganze zwölf weitere Tore erzielen. Dies führte dann zum klaren Schlussstand von 19:0 zu Gunsten der Wild. In den letzten dreissig Sekunden versuchten die Ambassadors zwar noch alles um den Ehrentreffer zu erzielen, doch leider sollte dies dem Team vom Jurasüdfuss verwehrt bleiben.
Die Abwesenheit einiger Leistungsträger war definitiv zu spüren, trotzdem ist dies keine Ausrede sich zu verstecken. Bis zur Revanche bleibt nun eine Woche Vorbereitungszeit, bevor es in Wettingen gegen den gleichen Gegner zum nächsten Aufeinandertreffen kommt.
Die Ambassadors danken den Refs und Wettingen für das tolle und faire Spiel und freuen sich auf das Spiel von nächstem Samstag!

#47

(Besten Dank an Anouk Hofmann Photography für die Fotos!)


Olten Saints vs Solothurn Ambassadors

Bei gutem Lacrosse-Wetter (leicht bewölkt und relativ kühl), machten sich die Ambassadoren top motiviert auf den Weg nach Olten, für das letzte Spiel in diesem Jahr.
Beim Eintreffen am Spielfeld bemerkten die aufmerksamen Spieler der Ambassadoren, dass die Dresstasche leider unauffindbar war. Die freundlichen Spieler von Langenthal Lacrosse liehen den Solothurnern ausnahmsweise ihren Dress aus, so dass die Ambassadoren ungewohnt weiss auf dem Feld erschienen.

Voller Tatendrang starteten die Solothurner mit einem starken Faceoff von Jan FoGo Krauss #26 in das Spiel. Schnell wendete sich aber das Blatt und die Oltner
machten Druck auf das Solothurner Tor. Erst in der 7. Spielminute gelang Sebi Low-to-Low Heri #10 der Befreiungsschlag zum Führungstreffer. Die Saints schien das relativ wenig zu beeindrucken. Sie machten weiterhin viel Druck auf das Solothurner Tor und gönnten sich viele Schüsse, die entweder die Torumrandung verfehlten oder von Dominik D Meyer #9 abgewehrt wurden. In der 11. Spielminute trat das unvermeindliche ein: einer der vielen Schüsse landete schliesslich doch im Tor und führte zum Ausgleich der Heiligen. Der restliche Teil des Quarters wurde vor allem durch viele Angriffe der Gegner geprägt und so konnten sie bis zur Pause mit zwei weiteren Toren, in der 15. und 19. Minute, eine Führung von 3:1 ausbauen.

Die anfängliche Euphorie der Ambassadoren war in der ersten Pause bereits ziemlich gedämpft. Da kamen die Hinweise zu den gemachten Fehlern und die aufmunternden Worte von Lukas Coach Heri #12 gerade recht. Ein frühes Tor der Oltner in der 22. Minute brachte die Ambassadoren aber wieder etwas aus dem Konzept. Die Offense der Solothurner hatte kaum Ballbesitz und konnte das Spiel entsprechend wenig beeinflussen. David Ball-Eater Sahli #69 verhinderte jedoch ein Tor, indem er einen Schuss mit seinem Hals abgefangen hat. Mit drei schnellen Toren konnten die Saints anschliessend trotzdem ihren Vorsprung auf 7:1 ausbauen. Jan FoGo Kraus #26 schoss die Ambassadoren in der 36. Minute einen Punkt näher an die Gegner heran. Die Antwort der Saints liess aber nicht lange auf sich warten und so konnten sie den Zähler eine Minute vor der Halbzeit erneut um eins erhöhen.

Nach der Halbzeit hatten die Ambassadoren Sechs Tore in den verbleibenden 40 Minuten auszugleichen. Keine unmögliche Aufgabe, aber doch schwierig. Nach einem ausführlichen Austausch zwischen den Spielern in der langen Pause ging es schliesslich wieder los. Die Saints legten bereits in der 43. Minute wieder vor. S. Heri #10 lieferte jedoch nur zwei Minuten später mit seinem zweiten Treffer eine passende Antwort. Etwa 10 Minuten blieb das Spiel relativ ausgeglichen und torlos, bis S. Heri #10 und Jan Krauss #26 den Vorsprung der Oltner um zwei Punkte reduzieren konnten. Die Heiligen schienen sich das nicht gefallen zu lassen und konnten in den letzten drei Minuten vor der Pause zwei weitere Tore erzielen.

Im letzten Quarter schlichen sich bei den Solothurnern immer mehr Fehler ein: Unpräzise Pässe, Ballverluste in der Offense ohne grosses Einwirken der Gegner und auch
Unklarheiten in der Defense. Die Müdigkeit der Ambassadoren kombiniert mit der stetig sinkenden Aussicht auf einen Sieg nutzen die Saints schamlos aus, so dass die
Solothurner sieben weitere Tore der Oltnerer dulden mussten. Erst in der letzten Minute gelang durch einen gewagten Pass (über das ganze Spielfeld) von Dominik D Meyer #9 der allerletze Angriff der Ambassadoren. Sebi Low-to-Low Heri #10 liess das Netz zu einem Endstand von 18:6 ein weiteres und letztes Mal zappeln.

Honorable mentions:
Dominik D Meyer #9: Solide Leistung als Ersatzgoalie
Sebi Heri #10: 4 von 6 Toren im Spiel erzielt
Jan FoGo Krauss #26: Starke Leistung in den Faceoffs und zwei Tore
David Ball-Eater Sahli #69: Schuss mit Hals aufgehalten

Bis zum nächsten Spiel im 2018 wird jetzt in der Halle trainiert! Stick-Skills! #forkevin

#21

 


Zürich Lions vs Solothurn Ambassadors

Trotz zahlreichen Ausfällen, machten sich die Solothurner auf den weiten Weg nach St. Gallen, um sich dort mit dem Serienmeister aus Zürich zu messen. Die Ambassadoren gaben sich kämpferisch und waren optimistisch, dass sie den Favoriten ärgern können. Bei idealem Wetter und auf Kunstrasen wurde das Spiel am frühen Nachmittag angepfiffen.

Zu Beginn starteten die Solothurner gut ins Spiel und konnten entgegen halten. Mit solider Defense machten sie es den Zürchern schwer zum Abschluss zu kommen. Falls sie es doch schafften, stand aber noch „Meier“ wie eine Wand im Tor, welche alle Schüsse zu parieren wusste. Obwohl die Ambassadoren zu überzeugen wussten, konnten die Zürcher in der 8. Minute ihr erstes Tor erzielen. Danach brach die Gegenwehr etwas ein, wodurch die Lions innerhalb 3 Minuten noch 2 weitere Bälle im Tor unterbrachten. Bis zur Pause wussten sich die Solothurner wieder etwas zu fangen und kassierten keine weiteren Tore. Zwar war die Defensive bis dahin gut organisiert, jedoch fehlte der Drive nach vorne und der Ball war fast immer nur in der Hälfte der Ambassadoren zu Gast.

Nach der Pausenansprache von Dome „Twint“ Meyer, worin er die Grundlagen der Taktik der Solothurner auffrischte, ging es weiter. Die Zürcher fanden aber auch die richtigen Worte und konnten direkt da weiter machen wo sie aufgehört haben, nämlich in der Offensive. Dabei konnten sie bereits nach wenigen Augenblicken aus ihren Chancen Kapital schlagen und 2 schnelle Tore zum 5:0 Zwischenresultat einnetzen. Danach konnten sich die Solothurner wieder etwas fangen und kamen besser ins Spiel. Jan „Schinkegipfeli“ Krauss #26 konnte dieses Aufbäumen sogar ausnutzen und mit einem schönen Jump-shot das Zürcher-Netz zum Zappeln bringen. Die Zürcher liessen sich dies aber nicht gefallen und legten nun wieder etwas Holz nach. Die Solothurner konnten da nicht mithalten und wurden nun zunehmend in ihre eigene Hälfte zurück gedrängt. Da sich das Spiel fast ausschliesslich in einer Hälfte des Feldes abspielte, schwanden langsam die Kräfte der Ambassadoren. Zwar gab es Momente, wo der Ball auch in die Richtung des Zürcher Tors flog, jedoch wurde dort ungenau gespielt und der Ball vertändelt, wodurch es schnell wieder in die andere Richtung ging. Die nun klare Überlegenheit der Zürcher münzten sie bis zur Pause in 4 weitere Tore zum 9:1 Zwischenresultat um.

Das 3. Quarter gestaltete sich ähnlich wie die Beiden zuvor. Immer wieder gab es Lichtblicke im Solothurner Spiel, aber die Zürcher waren einfach zu stark. Falls die Ambassadoren sich einmal ein bisschen festsetzen konnten und sich eine Chance herausspielten, fehlte ihnen das nötige Abschlussglück und ihre Schüsse endeten am Gehäuse oder wurde vom soliden Zürcher Torhüter entschärft. Mangelnder Einsatz konnte man bestimmt keinem der Solothurner vorwerfen. Mit voller Hingabe kämpften sie um jeden Ball und jeder gab sein Letztes. Auch weil die Ambassadoren weniger Spieler waren, reichte der Einsatz nicht aus, um die Zürcher wirklich in Bedrängnis zu bringen. Auf der Anzeigetafel äusserte sich das in 3 weiteren Zählern auf der Seite der Löwen.

Das letzte Viertel ist relativ schnell erzählt und das gleiche Bild zeigte sich den zahlreichen Zuschauern. Zürich im Angriff, Solothurn am kämpfen, aber einfach nicht gut genug, wodurch die Zürcher 3 weitere Male den Weg vorbei am Torhüter fanden. Die Schiedsrichter pfiffen so das Spiel ab und konnten das Endresultat von 15:1 notieren.

Danke an Zürich für dieses faire und lehrreiche Spiel und auch an St. Gallen fürs Organisieren des Game-days. Weiter geht es nächsten Samstag, am 28.10.17, in Olten wo die Ambassadoren auf die Kantonsrivalen aus Olten treffen.

PS: Aufgrund zu weniger Spieler auf Seiten der Solothurner (Zürcih half aus, damit ein Spiel stattfinden konnte) wurde im Nachhinein entschieden, das Spiel als 10:0 für die Zürcher zu werten.

 

Honorable mentions:

David „sali“ Sahli #69: Übernahm kurzerhand die Verantwortung in der Offense, doch traf er leider nur den Pfosten.

Jan „Schinkegipefli“ Krauss: FO-wins: 70%

 

Sticks up! #13