League: Swiss Lacrosse League


Wettingen Wild vs Solothurn Ambassadors

 

Beflügelt durch die zeitweise sehr starke Leistung gegen die Löwen am Vortag, starteten die Solothurner Botschafter mit Vollgas ins Spiel. In der neunten Spielminute gelang Lukas «Coach» Heri (#12) der Führungstreffer für Solothurn. Das Spiel war erstaunlich ausgeglichen. Die wilden Kerle liessen das aber nicht so auf sich beruhen und bauten bis zur ersten Pause eine 2:1 Führung aus. Kurz nach der Pause zauberte Sebi «Wizzard» Heri (#10) den Ball ins Tor der Wettinger und konnte so den Ausgleich erzwingen. Die Wilden wurden aber immer wilder und schossen unserem Torwart Nico «Fifty» Leuenberger (#50) jeden Ball um die Ohren den sie kriegen konnten. Zwei der unzähligen Schüsse fanden in diesem Quarter schliesslich den Weg ins Solothurner Tor. Mit dem einzigen Gegentreffer in diesem Viertel, von «Mr. over-pinch» Simu (#21), betrug der Zwischenstand 4:3. Um dieses Mal besser in das dritte Quarter des Spiels zu starten, wurden in den letzten Minuten der Halbzeit bereits ein paar Bälle von den Ambassadoren durch die Luft gewirbelt. Das zeigte anscheinend sofort Wirkung und Lukas Heri (#12) schaffte den Ausgleich. Gegen Ende des Quarters konnten die Wilden aber den Punktestand um drei weitere Zähler erhöhen und kassierten dafür einen weiteren Gegentreffer von Lukas Heri (#12) als Antwort. Im Letzten Quarter machte sich dann doch langsam die Müdigkeit unter den Spielern breit. Drei weitere Tore in knapp fünf Minuten waren nach der bisher starken Leistung doch zu viel! In einem kurzen Timeout wurden die Reserven aller Solothurner für den Rest des Spiels mobilisiert. Plötzlich war es wieder möglich durch die Zone der Wettinger zu tänzeln, jedoch ohne Erfolg. Bis zum Ende des Spiels mussten wir den Wilden aber nur noch ein weiteres Tor zugestehen. Mit einem Endstand von 11:5 beenden wir das sehr hart umkämpfte, aber faire Spiel gegen die Wilden Wettinger.

 

Over & Out #21

 

Wir danken Philipp Hegglin Sports Photography für die tollen Bilder!

Weitere Fotos unter:

https://www.ph-sportphoto.ch/Sports/Lacrosse/180610-M3-Wild-Ambassadors

 


Zürich Lions vs Solothurn Ambassadors

Am Samstagvormittag ging es auf zu den Final 4 nach Fribourg. Mit ein wenig Verspätung durch die Baustelle und die spärliche Beschilderung für den Weg zu den Parkplätzen, haben es alle in die Garderobe geschafft. Lukas «Coach» Heri (#12) hielt bereits eine Ansprache und verlangte nach Konzentration und Disziplin für das Spiel. Wenig später ging es direkt zum Spielfeld, um die gewohnte Routine zum Aufwärmen durchzuführen. Glücklicherweise hat Jan «FoGo» Krauss (#26) immer eine kleine Reserve von (gefühlt) 100 Bällen dabei, denn auf dem Spielfeld waren am Samstag leider keine Bälle zum Aufwärmen zu finden.

Die Aufwärmzeit ist schnell vorbei, das Spiel beginnt.

Trotz viel Druck der Löwen, will der Ball einfach nicht in der Torumrandung der Ambassadoren verschwinden. Das erste Mal scheint es, als könnten wir auf gleicher Augenhöhe gegen Zürich spielen. Nach umkämpften 10 Minuten gehen die Lions erstmals in Führung. Dank einer soliden Leistung der Solothurner Defense, verläuft der Rest des ersten Quarters, bis 10 Sekunden vor der ersten Pause torlos. Aber bereits in der 22. Minute erhöhen die Löwen ihren Vorsprung auf 3:0. Erst in der dreissigsten Spielminute kann Dani «Tank» Thran (#48) den Zähler für die Ambassadoren erhöhen. Bis zur Halbzeit war das Spiel zwar weiter spannend, führte aber für beide Teams zu keinen Toren. Das dritte Quarter ist für die Ambassadoren bekanntlich das schwierigste. Und das nutzen die Zürcher gnadenlos aus. Ganze SIEBEN (!!) Tore schossen sie im dritten Teil dieses Spiels und gestanden den Solothurnern nur ein Gegentor durch Lukas «Coach» Heri (#12) zu. Mit einem Spielstand von 10:2 ging es ins letzte Quarter, aber das knappe Kader von nur 12 Spielern hatte langsam aber sicher seine Probleme mit den sommerlichen Temperaturen auf dem dunklen Kunstrasen… Offensive Phasen waren für die Solothurner eher Mangelware und die Defense hatte viel zu Tun. Nach einem harten und fairen Spiel mit einem letzten Zähler von Lukas Heri (#12) bezwingen die Löwen die Ambassadoren mit einem Endstand von 15:3.

Nach ein paar Stunden Erholung ging es am Sonntag direkt weiter mit dem Spiel um den dritten Rang, gegen die wilden Wettinger.


Solothurn Ambassadors vs Bern Titans

 

Sonntag, 27. Mai 2018, 7:00. SoLax macht sich auf den Weg nach Opfikon ZH, wo um 9:45 die Erstplatzierten aus dem B-Pool auf uns warten: Die Berner Titanen. Dies ist das wohl wichtigste Spiel der Saison. Nach den zu erwarteten sechs Niederlagen in der Gruppenphase mussten die Solothurner nun wieder einen Sieg verbuchen. Nur so ist der Einzug ins Halbfinale möglich.

Das Spiel hat plötzlich begonnen und nach zwei Treffern von #10 Heri S. auf #12 Heri L. (und dasselbe umgekehrt) und zwei Berner Treffern ging es bereits mit 2:2 in die erste Viertelspause. Noch immer ein bisschen schlaftrunken begann dann auch das zweite Viertel, wobei die Titanen die Startschwäche der Ambassadoren auszunutzen wussten und durch mehrere Alleingängertore zwischenzeitlich 2:5 führten. Der Ball befand sich nur selten in der Berner Hälfte und auf Seiten der Solothurner schlichen sich immer wieder ungeschickte Fehler ein. Kurz vor der Halbzeitpause konnte ein Treffer von #47 Fabio Kiener auf Sebi Heri das zweite Viertel mit einem 2-Tore Rückstand zum 3:5 beenden.

Nun galt es aber ernst. Die Coaches und Captains mussten die richtigen Worte finden, um die verschlafene erste Hälfte kehren zu können. Klar, fordernd, aber nicht beschuldigend wurde auf das schwache bisherige Spiel hingedeutet. Den Spielern wurde nochmals eingetrichtert, dass Ruhe, Konzentration und solides Grundlagenspiel der Schlüssel zum Sieg sei.

Und diese deutliche Ansprache schien die Ambassadoren endlich wachzurütteln! Die Mannschaft, welche nach der Halbzeitpause den Rasen betrat, schien wie ausgewechselt. Der Ball verliess die Berner Spielfeldseite kaum mehr. Die Pässe wurden ruhig und sicher rund um das gegnerische Tor verteilt und aufs Tor wurde nur geschossen, wenn auch die Möglichkeit zum Treffer bestand. Fehler schlichen sich kaum mehr ein, Solothurn hat den Weg zurück ins Spiel gefunden! Auch #34 Jeremias Ambühl konnte durch einen glücklich abgefälschten «Schuss» seinen ersten Karrieretreffer verbuchen. Die restlichen Treffer des dritten Viertels wurden wie gewohnt im Doppel oder Alleingang der Heri Brüder verbucht. So stand es dann nach drei Vierteln und 60 Minuten 8:5 für SoLax.

Mit der Gewissheit, dass mit diesem Spiel bei gleichbleibendem Einsatz doch noch das Ticket für die Final Four in Fribourg gelöst werden kann, fanden sich die euphorischen Ambassadoren auch für das letzte Viertel wieder auf dem Platz. Wiederum zeigten die Solothurner den Titanen keine Schwäche und hatten über die meiste Zeit Ballbesitz. Ein einziges Mal wurde Keeper #50 Nico Leuenberger noch bezwungen, hingegen verhalfen #26 Jan Krauss und Fabio Kiener den Heri Brüdern zu drei weiteren Toren.

Und dann kam der lang ersehnte Schlusspfiff. Dank der starken Leistung der zweiten Hälfte, welche diese Saison ihresgleichen sucht, schafften es die Ambassadoren nach den verschlafenen ersten 40 Minuten doch noch, mit einem Endstand von 11:6 das Ticket fürs Halbfinale zu buchen. Stark!

 

Honorable Mentions:

#50 Nico «Goudfüessli» Leuenberger: Dank der hervorragenden Leistung in der ersten Hälfte hatten wir nach 40 Minuten nur 5 Gegentreffer

#3 Nicola «Blutgrätsche» Gerber: Herausragende Pole-Defensivleistung

#48 Daniel «Die Wand» Thran und #14 Valentin «huch, dä isch schwärer xi as erwartet» Vogt: Herausragende Shortie-Defensivleistung

#26 Jan «Masafakka» Krauss: Winning Face-Offs all day long

#47 Fabio «s nöchschte Mou topfsch aber» Kiener: Herausragende Offensivleistung

..und haut so näbebi t 10 Heri-Brothers Töpf ;D

 

Top Leischtig xi, Giele!

See you in Fribourg

Sticks Up!

#25 Kaufme


Solothurn Ambassadors vs Olten Saints

Letzten Dienstag kam es zum letzten Showdown der oberen Gruppierung vor den Play-in Games. Auf nassem Rasen im Kleinholz in Olten lieferten sich die Olten Saints und die Ambassadoren aus Solothurn einen interkantonalen Kampf. Die Matchvorbereitung aller Beteiligten war jedoch suboptimal: Die Saints hatten das Feld noch nicht gezeichnet, die Ambassadoren begannen das Warmup eine knappe halbe Stunde vor Spielbeginn und ein Referee kam zu spät. Eine 15-minütige Verpätung war die Folge.

Nach kurzem Vorsprung seitens Oltens glich Jan Krauss #26 in der sechsten Minute aus spitzestem Winkel zum 1:1 aus. In den nächsten Minuten gingen aber wieder die Saints mit 2:1, 3:1 und schliesslich 4:1 in Führung. Der Pausenstand lautete 4:2 nach einem Tor von L. Heri #12 kurz vor Ende.

Wir starteten stark in das nächste Quarter mit zwei schnellen Treffern in der 25. bzw. 27 Minute, wieder von L. Heri #12 und Jan Krauss #26. Doch auch dieses Unentschieden hielt wie Ersteres nicht lange. Zur Halbzeit stand es bereits wieder 7:4.

Nach anfänglicher Flaute legten die Heimischen allmählich wieder los und erhöhten den Skore auf 8:4. Doch keine Minute später war das Runde wieder im Eckigen: L. Heri „12 traf zum Dritten. Es steht 8:5. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Spiel und der Punktestand noch relativ ausgeglichen. Die nächsten 20 Minuten gehörten aber den Saints. Sie wandelten den 3-Tore-Vorsprung zu einem 7-Tore-Vorsprung und entschieden so die Partie. Nach Treffern von S. Heri #10 und F. Kiener #47 ging das Spiel schlussendlich mit 14:7 aus.

#10


Solothurn Ambassadors vs Zürich Lions

 

 

Am Muttertag war es wieder soweit, die Ambassadoren durften den lang amtierenden Schweizermeister zum Heimspiel in Luterbach begrüssen. Mit aussergewöhnlich vielen (14) Spielern traten die Solothurner den Zürchern entgegen.

Es gelang den Zürcher Lions bereits früh in Führung zu gehen und man bemerkte auf Seiten der Ambassadoren einige Unstimmigkeiten. Dies führte zu einer relativ ernüchternden ersten Halbzeit, in welcher die Zürcher ihre Führung auf 0:8 ausbauen konnten.

Die Halbzeitpause verlangte von Coach Heri #12 einige Motivationskünste ab, so dass die Ambassadoren mit neuer Energie und gewonnenem Selbstvertrauen in eine gute zweite Halbzeit starten konnten. Es gelang FOGO Krauss #26 zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Tor zu erzielen und somit den Spielgeist der Solothurner zusätzlich neu zu wecken.

Die Ambassadoren konnten einige längere Ballbesitze gewinnen. Es gelangen ihnen, mehrere jedoch torlose, Spielzüge durchzuführen, bis schliesslich Daniel «Schreckschuss» Thran #48 einen Pass in Richtung gegnerisches Tor spielte. Der Pass wurde weder vom Solothurner Crease-Guy noch vom gegnerischen Torhüter gefangen und fand so seinen legendären Weg ins Tor.

Das Spiel endete mit einer 2:14 Niederlage und die Ambassadoren schauen auf eine bessere zweite Hälfte zurück. Wir bedanken uns bei den Zürich Lions für das fast Strafen freie Spiel.

Sticks up #99

 


Wettingen Wild vs Solothurn Ambassadors

In Wettingen gab’s nichts zu holen

Das Rumpfteam der Solothurner geht auswärts mit 24:2 unter.

Nach der hohen Niederlage am letzten Wochenende hatten die Ambassadoren wieder etwas gut zu machen. Doch bereits ein Blick aufs Matchblatt vor dem Spiel versprach nichts Gutes: gerade mal 11 Spieler waren angereist, Langzeitverletzte und Ferienabwesenheiten schmälerten das Kader im Vergleich zum letzten Wochenende gleich noch einmal um ein paar Spieler. Mit dem Ziel, das Spiel möglichst lange ausgeglichen zu gestalten – zumindest solange bis sich die kurze Auswechselbank bemerkbar machte – ins Spiel gestartet, mussten die Solothurner bereits in den ersten paar Minuten mehrere Tore hinnehmen. Der grün-weisse Torreigen nahm in der Folge auch keinen Abbruch, im Gegenteil: in regelmässigen Abständen schlug es hinter Goalie #55 Stauffer ein. Dabei konzentrierten sich die Wettinger darauf mit möglichst wenig Schüssen, möglichst viele Tore zu erzielen und nahmen nur Schüsse, welche mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einem Tor führten. Zwar frustrierend für Goalie und Defense, aber umso schöner anzuschauen wie sich die Wettinger immer wieder durchkombinierten.

Die Ambassadoren konnten zwar auch immer wieder den Ball in der Offensive halten, zeigten aber zu wenig Durchschlagskraft. Zwei Mal konnte zwar #12 Heri  am Crease angespielt werden und die beiden Ehrentreffer kurz vor und kurz nach der Pause erzielen, dies sollte aber bloss ein Tropfen auf den heissen Stein bleiben. Weiterhin viel mit Defense beschäftigt konnten die Solothurner keine weiteren Tore erzielen, selbst wenn die Angriffe der gut organisierten Wettinger gestört und Groundballs provoziert werden konnten, landeten die Groundballs – wie auch bei den Face Offs, wo #48 Thran zwar einen tollen Job machte – immer wieder in Wettinger Stöcken.

Foto vom Spiel vom 7. April in Langenthal von Anouck Hofmann


Solothurn Ambassadors vs Wettingen Wild

Am ersten Frühlingstag im neuen Jahr trafen die Ambassadors in Langenthal auf die Wettingen Wild. Die Temperaturen liessen bereits vor dem Spiel den Einen oder Anderen schwitzen und das obwohl das Spiel schon um 10:00 Uhr am Morgen anfing.

Nach Anpfiff war es vor allem die Defensive der Ambassadors, die noch mehr ins Schwitzen kam. Wettingen hatte oft über längere Zeit den Ball, doch die Herren um den wieder genesenen Goalie, Nico „Fifty“ Leuenberger #50, erledigten ihren Job mehr als solide, so dass das erste Quarter „nur“ mit einer 2:0-Führung für die Wilden abgeschlossen wurde. Trotz der vielen Defensivarbeit hatten die Solothurner in dieser Phase auch ihre offensiven Chancen, leider schaute dabei aber nie etwas Zählbares heraus.
Das zweite Quarter gestaltete sich ähnlich. Die Wettinger hielten den Ball gut in ihrer Offensive und Leuenberger konnte und musste sich mit einigen ganz starken Paraden auszeichnen. Die Solothurner Defensive hatte vielmals die Situation im Griff, trotzdem konnten die Wilden ihren Vorsprung durch erhöhte Kaltblütigkeit vor dem Tor um fünf Zähler bis zum Ende der ersten Hälfte erhöhen.
Danach übernahm Kevin „erererer“ Stauffer #55 den Part als Goalie. Wiederum sah man das selbe Bild. Die Wettinger hatten das Spielgeschehen im Griff und die Offensivaktionen der Solothurner wurden je länger je mehr zur Rarität. Dies setzte den Spielern in der Defensive merklich zu und die Wettinger konnten bis zum Schlusspfiff noch ganze zwölf weitere Tore erzielen. Dies führte dann zum klaren Schlussstand von 19:0 zu Gunsten der Wild. In den letzten dreissig Sekunden versuchten die Ambassadors zwar noch alles um den Ehrentreffer zu erzielen, doch leider sollte dies dem Team vom Jurasüdfuss verwehrt bleiben.
Die Abwesenheit einiger Leistungsträger war definitiv zu spüren, trotzdem ist dies keine Ausrede sich zu verstecken. Bis zur Revanche bleibt nun eine Woche Vorbereitungszeit, bevor es in Wettingen gegen den gleichen Gegner zum nächsten Aufeinandertreffen kommt.
Die Ambassadors danken den Refs und Wettingen für das tolle und faire Spiel und freuen sich auf das Spiel von nächstem Samstag!

#47

(Besten Dank an Anouk Hofmann Photography für die Fotos!)


Olten Saints vs Solothurn Ambassadors

Bei gutem Lacrosse-Wetter (leicht bewölkt und relativ kühl), machten sich die Ambassadoren top motiviert auf den Weg nach Olten, für das letzte Spiel in diesem Jahr.
Beim Eintreffen am Spielfeld bemerkten die aufmerksamen Spieler der Ambassadoren, dass die Dresstasche leider unauffindbar war. Die freundlichen Spieler von Langenthal Lacrosse liehen den Solothurnern ausnahmsweise ihren Dress aus, so dass die Ambassadoren ungewohnt weiss auf dem Feld erschienen.

Voller Tatendrang starteten die Solothurner mit einem starken Faceoff von Jan FoGo Krauss #26 in das Spiel. Schnell wendete sich aber das Blatt und die Oltner
machten Druck auf das Solothurner Tor. Erst in der 7. Spielminute gelang Sebi Low-to-Low Heri #10 der Befreiungsschlag zum Führungstreffer. Die Saints schien das relativ wenig zu beeindrucken. Sie machten weiterhin viel Druck auf das Solothurner Tor und gönnten sich viele Schüsse, die entweder die Torumrandung verfehlten oder von Dominik D Meyer #9 abgewehrt wurden. In der 11. Spielminute trat das unvermeindliche ein: einer der vielen Schüsse landete schliesslich doch im Tor und führte zum Ausgleich der Heiligen. Der restliche Teil des Quarters wurde vor allem durch viele Angriffe der Gegner geprägt und so konnten sie bis zur Pause mit zwei weiteren Toren, in der 15. und 19. Minute, eine Führung von 3:1 ausbauen.

Die anfängliche Euphorie der Ambassadoren war in der ersten Pause bereits ziemlich gedämpft. Da kamen die Hinweise zu den gemachten Fehlern und die aufmunternden Worte von Lukas Coach Heri #12 gerade recht. Ein frühes Tor der Oltner in der 22. Minute brachte die Ambassadoren aber wieder etwas aus dem Konzept. Die Offense der Solothurner hatte kaum Ballbesitz und konnte das Spiel entsprechend wenig beeinflussen. David Ball-Eater Sahli #69 verhinderte jedoch ein Tor, indem er einen Schuss mit seinem Hals abgefangen hat. Mit drei schnellen Toren konnten die Saints anschliessend trotzdem ihren Vorsprung auf 7:1 ausbauen. Jan FoGo Kraus #26 schoss die Ambassadoren in der 36. Minute einen Punkt näher an die Gegner heran. Die Antwort der Saints liess aber nicht lange auf sich warten und so konnten sie den Zähler eine Minute vor der Halbzeit erneut um eins erhöhen.

Nach der Halbzeit hatten die Ambassadoren Sechs Tore in den verbleibenden 40 Minuten auszugleichen. Keine unmögliche Aufgabe, aber doch schwierig. Nach einem ausführlichen Austausch zwischen den Spielern in der langen Pause ging es schliesslich wieder los. Die Saints legten bereits in der 43. Minute wieder vor. S. Heri #10 lieferte jedoch nur zwei Minuten später mit seinem zweiten Treffer eine passende Antwort. Etwa 10 Minuten blieb das Spiel relativ ausgeglichen und torlos, bis S. Heri #10 und Jan Krauss #26 den Vorsprung der Oltner um zwei Punkte reduzieren konnten. Die Heiligen schienen sich das nicht gefallen zu lassen und konnten in den letzten drei Minuten vor der Pause zwei weitere Tore erzielen.

Im letzten Quarter schlichen sich bei den Solothurnern immer mehr Fehler ein: Unpräzise Pässe, Ballverluste in der Offense ohne grosses Einwirken der Gegner und auch
Unklarheiten in der Defense. Die Müdigkeit der Ambassadoren kombiniert mit der stetig sinkenden Aussicht auf einen Sieg nutzen die Saints schamlos aus, so dass die
Solothurner sieben weitere Tore der Oltnerer dulden mussten. Erst in der letzten Minute gelang durch einen gewagten Pass (über das ganze Spielfeld) von Dominik D Meyer #9 der allerletze Angriff der Ambassadoren. Sebi Low-to-Low Heri #10 liess das Netz zu einem Endstand von 18:6 ein weiteres und letztes Mal zappeln.

Honorable mentions:
Dominik D Meyer #9: Solide Leistung als Ersatzgoalie
Sebi Heri #10: 4 von 6 Toren im Spiel erzielt
Jan FoGo Krauss #26: Starke Leistung in den Faceoffs und zwei Tore
David Ball-Eater Sahli #69: Schuss mit Hals aufgehalten

Bis zum nächsten Spiel im 2018 wird jetzt in der Halle trainiert! Stick-Skills! #forkevin

#21