Vier Solothurner an der Box Lacrosse WM 2019

Vom 19. bis zum 28. September 2019 findet im kanadischen Langley die Box Lacrosse Weltmeisterschaft statt. 20 Länder treten an, die Schweiz spielt in der Gruppenphase gegen Serbien, Hong Kong, die Niederlande und Irland.

Mit dabei im Kader der Nationalmannschaft sind auch vier Solothurner Spieler. Somit stellen die Solothurn Ambassadors, welche erst vier Saisons in der heimischen Liga absolviert haben und somit der jüngste Club der Liga sind, so viele Nationalspieler wie noch nie in der Clubgeschichte.

Angeführt wird die Solothurner Delegation von unserem Mitgründer und Präsidenten Lukas Heri, fünffacher Internationaler und erneut im Captainteam der Nationalmannschaft. Zum ersten Mal an einem internationalen Grossanlass mit dabei ist Fabio Kiener, der wie Heri als Lefty Forward zum Einsatz kommt. Am anderen Ende des Spielfelds wirkt mit Kevin Stauffer der dritte Solothurner: Bei seinem ersten grossen Turnier mit der Nationalmannschaft steht Stauffer, der seine Feldlacrosse-Karriere verletzungsbedingt aufgeben musste, zwischen den Torpfosten. Komplettiert wird das Quartett von Jan Krauss, der sowohl in der Liga wie auch an seinen bereits 2. internationalen Meisterschaften am Face-off Reaktionsgeschwindigkeit und Durchsetzungswille beweist – sofern sich die Gegner bei Grimassen wie den oben gezeigten überhaupt konzentrieren können.

Die Gruppenspiele der Schweiz finden an folgenden Tagen statt (Mitteleuropäische Zeit):
Do, 19.9.19 um 22:30 gegen Serbien
Sa, 21.9.19 um 19:30 gegen Hong Kong
So, 22.9.19 um 19:30 gegen Holland
Mo, 23.9.19 um 22:30 gegen Irland
Danach geht es weiter mit den Rangierungsspielen.

Wir sind stolz, vier unserer «Ambassadoren» auf Mission schicken zu dürfen, und wünschen ihnen und der Schweizer Nationalmannschaft viel Erfolg in Langley!

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Auf der Turnierwebseite wilc2019.ca gibt’s weitere allgemeine Infos.
Alle Spiele werden live auf Lacrosse Sports Network übertragen.


Saisonstart der Damen


Das Damenteam von Solax startete am 31. August, zusammen mit der Spielgemeinschaft BSW Rebels, in die neue Saison. Trotz einer 1:14-Niederlage gegen das starke Team Wettingen Wild war das Spiel trotzdem ein voller Erfolg. Pro Viertel konnten die Wettingerinnen jeweils nur 3 – 5 Tore erzielen und im dritten Viertel gelang es uns sogar selbst ein Tor zu schiessen. Das ganze Spiel hindurch, haben wir es unseren Gegnerinnen nicht leicht gemacht und konnten den Ball vor dem Tor, mit Dina Weiersmüller #9 und Berit Jenni #3 in der Attacke, gut halten. Auch in der Verteidigung war die Kommunikation gut und so konnten viele Tore von Lea Jenni #10 und unserem Torwart Amy Rennhard #20 verhindert werden. Zum ersten Mal dabei war unser Rookie, Lisa Blankart, passend mit #1.
Statistiken zum Spiel gibt’s auf Pointbench.


Fehlstart in die neue Saison


Es ist so weit. Am 18. August bestreiten die Solothurn Ambassadors bereits ihr erstes Saisonspiel gegen die Berner Titanen. Dies ist eine Begegnung, die in den letzten zwei Jahren stets zugungsten von Solax ausging. Aufgrund von diversen Abwesenheiten auf Solothurner Seite war aber nicht mit einer klaren Angelegenheit zu rechnen – im Gegenteil.

Doch der Start schien viel versprechend. Nach einem schnellen Tor der Berner gehen die Ambassadoren dank Toren von F. Kiener #47 und S. Heri #10 mit 2:1 in Führung. Kurz darauf, in der 10. Minute, kommt es für die sonst schon bloss zu Zehnt angetretenen Solothurner in Sachen Personal noch dicker: FOGO Krauss wirft auf den Platz und kann nicht mehr mit tun! Ahnte er wie das Spiel ausgehen würde und wollte sich das nicht antun? Trotz der misslichen Ausgangslage mit nur 9 Feldspielern und ohne Face-Off Guy #1 können die Solothurner bis zur Halbzeit den Spielstand aufrechterhalten und sogar noch auf 3:1 erhöhen.

In der zweiten Halbzeit ist aber ausgeträumt. Nach gefühlten 75% Ballbesitz in der ersten Hälfte, kommt man in der zweiten kaum mehr zu offensiven Possessions. Da man sich in der Defensive zu sehr von der Grazilität der ungestörten Pässe des Gegners in Bann ziehen lässt, statt seinen Gegenspieler zu decken, kommen die Titanen aus der Hauptstadt immer wieder zu einfachen Skippässen, die dann souverän verwertet werden. Die Solothurner Offensive hat Feierabend. So steht’s am Ende des dritten Quarters 3:5 und am Ende sogar 3:10.

Statistiken zum Spiel gibt’s auf Pointbench.


Die Überraschung im kleinen Finale bleibt aus

Das Spiel vor dem grossen Finale, um den Schweizermeistertitel will niemand bestreiten. Während die Solothurner in den letzten beiden Jahren schon stolz waren sich für die Halbfinals qualifiziert zu haben und im kleinen Finale jeweils einen Grossen ärgern konnten, haderten sie dieses Jahr mit dem Schicksal un der Niederlage im Halbfinal. Dies wirkte sich einerseits auf die Anzahl zur Verfügung stehenden Spieler – deren zehn – und auf die Motivation der angereisten aus.

Schnell stand es im ersten Viertel 3:0 für den Qualifikationsdritten aus Wettingen, welche im Halbfinale am ewigen Rivalen aus Zürich gescheitert waren. Noch im ersten Viertel gab’s zwei weitere Tore, Daniel „Face Dodge“ Thran und ein Wettinger kurz vor dem Pausenpfiff erzielten weitere Tore. Im zweiten Viertel steigerte sich die Solothurner Defensive und liess nur ein Tor zu, allerdings schoss man vorne auch keins. Mit Fehlern beim Klären oder unforcierten Fehlpässen im Angriff machten sich die Ambassdoren das Leben selber schwer. Einzig Nico „Tormund“ Leuenberger wusste zu brillieren. Mit 1:5 ging’s in die Halbzeit.

Nach der Pause liessen sich die Solothurner durch Schiedsrichterentscheidungen aus dem Konzept bringen. Manche meinten Sebi „Underhand“ Heri sei zweimal brutal niedergestreckt worden, andere stellten seine Fähigkeit Laufen zu können in Frage, glich doch der eine Fall dem anderen wie ein Ei dem anderen. Auf jeden Fall wussten die Aargauer darauf Profit zu schlagen und erzielten aus den beiden Turnover resultierenden Fastbreaks bzw. aus den den Fastbreak folgenden Strafen die Tore sechs und sieben, was einer Vorentscheidung gleichkam. Insbesondere da sich bei den Solothurnern nicht nur physische, sondern nun auch mentale Müdigkeit breit machte. Zu den Toren acht bis elf der Wettinger kamen noch zwei Tore zur Resultatkosmetik von Lukas „12“ Heri.

Die Statistiken zum Spiel gibt’s wie immer auf Pointbench.

 


An der Finalquali vorbeigeschrammt

Viel hatten sie sich vorgenommen, die Solothurner. Man rücke den „Grossen 3“ immer näher auf die Pelle, dies sei die beste Chance zur Finalquali der bisherigen Vereinsgeschichte, „endlich geht’s wieder um’s Eingemachte“ und „wenn wir ihnen von Beginn weg die Stirn bieten, schaffen wir die Sensation“.

Und prompt lagen die Stadtsolothurner nach 5 Minuten bereits mit 0:2 hinten. Ernüchterung machte sich breit. Aufmunternde Worte von Coach und Captains. Und tatsächlich der Anschlusstreffer nach 10 Minuten zum 1:2 durch Lukas „Ever seen me play righty?“ Heri. Das Spiel war lanciert. Chancen hüben wie drüben, wobei die Ambassadoren scheinbar mehr tolle Möglichkeiten aus Konter und Ballverlüsten herausspielen konnten, allerdings ohne weiteren Torerfolg.
Auch wenn es während ganzen 20 Minuten keine weiteren Tore gab, zelebrierten die beiden Mannschaften ein attraktives Spiel. Chancen gab es auf beiden Seiten mehr als genug, sei es aufgrund von unnötigen Fehlern von Verteidigern oder tollen Aktionen von Offensivspielern – einzig den Torhütern Nico „Stanky Leg“ Leuenberger und Andre „Söiniggu“ Bremgartner war es geschuldet, dass das Tüpfelchen auf dem I ausblieb. Sowohl in einer doppelten Überzahl für Olten, wie auch einer dreiminütigen Überzahl für Solothurn, blieben die Schlussmänner bestechend sicher.

Im dritten Viertel gelang es den Oltnern endlich die torlose Zeit zu beenden. Gleich zweimal netzten sie zu Beginn des Viertels ein. Daniel „Rosskuss“ Thran antwortete mit einer tollen Einzelaktion und war für das 2:4 besorgt. Was wiederum sogleich mit dem 2:5 durch Matthias „die schnellste Underhand schiessende Maus von Mexiko“ Annaheim quasi mit dem Pfiff zur Viertelspause beantwortet wurde.
Dies schien die Solothurner etwas wachzurütteln, denn im letzten Quarter hatten sie klar mehr Spielanteile, konnten viel Zeit in der Offensive verbringen, brachten aber weiterhin kaum Bälle am grandios agierenden Oltner Schlussmann vorbei. Erst als den Oltnern bei einem Entlastungsangriff ein weiteres Tor gelang und Heri nach dem darauffolgenden Face-Off plötzlich mutterseelenallein vor dem Oltner Gehäuse auftauchte, hatten die Solothurner wieder was zu jubeln. Das ewige Hin und Her hatte auch noch in den Schlussminuten bestand: Die Ambassadoren konnten mit leerem Tor und Goalie als siebten Verteidiger den Ball zurückgewinnen, noch einmal Offense spielen und schossen Sekundenbruchteile nach dem Schlusspfiff noch ein weiteres Tor, was natürlich nicht zählte, aber symbolisch für den Auftritt der Solothurner in diesem Halbfinale steht: „Am Ändi hets nid ganz glängt“

Statistiken wie immer via Pointbench.


Die Halbfinalqualifikation ist Tatsache!

Bei wechselhaftem Wetter trafen sich die Solothurner Ambassadoren mit den Herren von Langenthal Lacrosse für die Play-Ins in Luterbach. Die Spielbedingungen waren bedingt durch die erhöhte Schlammbildung vom langanhaltenden Regen etwas speziell – manche würden das Spiel als «Schlammschlacht» bezeichnen.

Mit einer kleinen Verspätung startete die Partie und D. Thran #48 legte sofort los und sorgte bereits nach 23 Sekunden für den ersten Führungstreffer der Solothurner. Eine knappe Minute später legte L. Heri #12 nach und baute den Vorsprung weiter aus. Nach einer Strafe für eine Bahnschranke von D. Sahli #69 konnten die Langenthaler in den letzten Sekunden in Überzahl ihren ersten Treffer verbuchen. In der neunten Spielminute folgte dann doch noch der Ausgleich zum 2:2. Die erste Überzahlsituation der Solothurner verwertete L. Heri #12 und führte die Ambassadoren so mit einem Tor Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Quarter wurde das Spiel der Solothurner deutlich ruhiger und kontrollierter. Es wurde vor allem durch die Zaubertricks von S. Heri #10 geprägt. Gleich drei Bälle nacheinander beförderte er auf mögliche und unmögliche Weise ins Langenthaler Tor. Die Langentahler antworten darauf ihrerseits mit schwarzer Magie und zauberten den Ball irgendwie rückwärts über ihre eigenen Köpfe und die aller Verteidiger ins Solothurner Tor. Unhaltbar für unseren Torwart N. Leuenberger #50… doch die Schiedsrichter hatten ein wachsames Auge gaben das Tor aufgrund einer Crease Violation nicht. Langenthal setzte aber gleich nach und konnte – diesmal ohne Makel – sein drittes Tor erzielen. Darauf verdeutlichte J. Kraus #26 kurz vor der Halbezeitpause in einer weiteren Überzahlsituation noch einmal wie man den Ball mit Wut unter die Latte hämmert! Zwischenstand 7:3.

In die zweite Spielhälfte starteten die Ambassadoren wieder mit viel Energie. S. Heri #10 erhöhte die Führung nach weniger als einer Minute, gefolgt von einem weiteren Tor von L. Heri #12 in der 34. Spielminute. Auch die Solothurner Defense schien Akzente setzen zu wollen. So stürmte der Verteidiger R. Boss #13 nach seinem erfolgreichen Clear kurzerhand vors Langenthaler Tor und versenkte den Ball eigenhändig.  Nach zwei weiteren Toren, von Kraus #26 und Heri #12, versuchte ein Langenthaler Verteidiger den Helm von D. Thran #48 mit einem gezielten Schlag mit einem Pole zu spalten. Danach kam es kurz vor der letzten Pause zu einem kleinen Gerangel vor dem Langethaler Tor. Die beteiligten vier Spieler konnten sich dafür anschliessend zusammen auf der Strafbank ausspreche. Beim Spiel 4 vs 4 konnten die Langenthaler die grosszügigen Platzverhältnisse ausnützen und verkürzten zur Pause auf 12:4.

Das letzte Viertel war im Vergleich zum bisherigen Spiel weniger spektakulär. Erst in der 50. Spielminute fiel das erste Tor, diesmal für die Langenthaler. Nach zwei weiteren Toren für Solothurn, von Kraus #26 und S. Gerber #21 blieb das Spiel bis zum Ende torlos. Auch eine doppelte Überzahl der Solothurner, 30 Sekunden vor Spielende, blieb ungenutzt.

Die Solothurner bedanken sich bei den Langenthalern für ein intensive und dreckiges (dem Untergrund geschuldet) Spiel und freuen sich dank dem Endstand von 14:5 über den Einzug in die Semi-Finals!

Statistiken zum Spiel gibt’s auf Pointbench.

 


ungeschlagen in der zweiten Gruppenphase

Am verschneiten Sonntag Morgen empfingen die Ambassadoren in Luterbach die Spielgemeinschaft Basel/Wettingen. Nachdem auch die Letzten den Weg durch das Schneegestöber gefunden hatten, konnte die Vorbereitung endlich beginnen. Die Devise für das Spiel war klar „dr sack zue mache“ um sich aus eigener Kraft für den ersten Platz in den Play-Ins zu qualifizieren. Obwohl nur zu elft, stimmte die positive Bilanz gegen die Spielgemeinschaft zuversichtlich.

Wie beinahe schon gewohnt, gewann #26 Jan „the Face-Off Machine“ Krauss das Face-Off und Sollothurn kontne mit einer Posession beginnen. Der Ball wurde aber leichtfertig verspielt, was die Spielgemeinschaft prompt in der 2. Minute mit dem ersten Tor des Spiels bestrafte. Die Mannschaft zeigte aber Charakter und fand besser ins Spiel und ging mit Toren von #10 Heri S. (2x), #99 Müller und #12 Heri L. mit drei Toren Vorsprung in die Viertelspause. Nach der ersten Pause hatte sich die Spielgemeinschaft besser auf das Solothurnische Two-Man-Game eingestellt . Dazu wurde das Spiel der Solothurner ungenauer und fahriger, was trotz Überzahlsituationen auf beiden Seiten zu einem torlosen Quarter führte.

In der Halbzeitpause war das momentane Tief nur kurz ein Thema, die Mannschaft war motiviert (und hatte kalt) und begann bald sich wieder einzuspielen. Die Amabassadoren waren bereit und kamen entsprechend besser aus der Halbzeitpause zurück. Dies schlug sich nach nur einer Minute im Quarter mit einem schönen Treffer von #12 Heri L. zu Buche. Die Mannschaft blieb weiterhin dran und konnte dank einem weiteren Treffer von #10 Heri S. mit 6:1 in die nächste Viertelspause. Für das letzte Quarter galt es dran zubleiben, denn 5 Tore können durchaus auch in einem Viertel aufgeholt werden. #26 Krauss nahm sich das zu Herzen und schoss nach 25 Sekunden nach dem Wiederanpfiff das 7:1. Mit zwei weiteren Tore von #12 Heri L. und #26 Krauss konnte der Vorsprung weiter auf 9:1 ausgebaut werden. Die Spielgemeinschaft konnte zwar im Man Up noch auf 9:2 verkürzen, aber das änderte nichts mehr am Ausgang des Spiels: Dreizehn Sekunden vor Schluss traf Heri S. zum vermeintlichen Schlussresultat. Er hatte aber seine Rechnung ohne den Bruder gemacht, der drei Sekunden vor mit einem regelrechten Rip den Endstand von 11:2 setzte.

Statistiken zum Spiel gibt’s auf Pointbench.


überzeugende Vorstellung in Langenthal

Mit den Fribourg Skunks erwartete uns am vergangen Samstag ein Gegner, gegen den wir seit der Gründung noch nie gewinnen konnten. Das Duell in der Vorrunde dieser Saison ausgenommen, liegt das letzte Duell aber auch schon fast drei Saisons – in der ersten Saison der Ambassadors – zurück. Entsprechend motiviert tauchten wir auf dem Spielfeld in Langenthal auf!

Unser Spielercoach Heri hinterliess eine klare Startbotschaft: Meyer soll aufhören Anlageberatungen zu initiieren und wir sollen uns aufs Aufwärmen fokussieren; “wieder” gegen Fribourg zu verlieren käme nicht in Frage. Das Spiel nach dem Einwärmen startete langsam. Wir verbrachten viel Zeit im Angriff und konnten den ein oder anderen “Abschluss” in Richtung Tor bringen. Es dauerte aber bis in die letzte Minute des ersten Quarters bevor unsere hochfahrende Offense das erste Mal den Ball im Kasten unterbrachte. Mit dem ersten Viertel waren wir sehr zufrieden angesichts dessen, das der Ball bloss gefühlte 3 Minuten in unserer Feldhälfte verbrachte. Es ist an dieser Stelle anzumerken, dass Fribourg mit einer neuen Generation Swiss Lacrosse angetreten ist, die ihren Job ernst nahm aber es noch an Durchschlagskraft mangelte!

Die mittleren zwei Drittel glichen sich Ballbesitz-technisch dem ersten an, mit dem Unterschied, dass die Angriffsmaschinerie nun fertig hochgefahren war. Es war wunderschön aus der Defense Hälfte zuzusehen: Cross-Crease Pässe wie in der First Division 😍. Die Fribourger kamen aber auch ab und zu bei uns vorbei und riefen unsere D’s zurück in die Swisslax Realität; vor allem vom Spieler #44 von Fribourg ging eine grosse Gefahr aus, was unser Slide-Package zur Superwachsamkeit nötigte. Das dritte Drittel endete mit dem Spielstand 11:0 und den ersten scheuen Bemerkungen “Es könnte eventuell vielleicht reichen kein Tor zu erhalten”…

Etwas muss die Fribourg Führung (welche mit 11 Spielern auskam!) in der Pause gesagt oder getan haben, denn es folgten die gefährlichsten und nachhaltigsten Angriffe der Skunks. Zudem waren nun auch vermehrt bekannte Gesichter in der schwarzen Offense an zu treffen, es wurde ein Ehrentreffer gesucht. Die Solothurner Verteidigung leistete sich zudem nun auch den einen oder anderen Fehltritt, welche nur dank der leichten Nervosität der Fribourg Rookies nicht bestraft werden konnten. Nur dank einer Glanzparade von Nico mit dem Fuss (siehe Highlightvideo) konnte der Shutout verteidigt werden. Sieben Minuten vor Schluss schossen wir (wohl bereits am Herunterfahren) das letzte Tor des Viertels und des Spiels. Es war ein super Spiel und wir gratulieren Fribourg für den Einsatz und die grosse Anzahl Rookies, die auflaufen durften!

Statistik gibt’s wie immer auf Pointbench.


erfolgreicher Start in die Rückrunde

Der Start in die Rückrunde ist den Ambassadoren mit einem 8:4 gegen Bern geglückt.

Die Vorzeichen standen eher schlecht: Gerade mal elf Solothurner hatten den Weg zum Stadion St-Léonard in Fribourg gefunden. Ihnen standen 17 Berner gegnüber.
Der Solothurner Gameplan war klar, das Spiel langsam gestalten – bei einem „Run and Gun“ Spiel würde ihnen die Puste zuerst ausgehen.

Im ersten Quarter konnten die als Heimteam antretenden Ambassadorenstädter mit 2:0 in Führung gehen. Dies dank langen Possessions, wo lange nach der Lücke in der Berner Verteidigung gesucht wurde. Zwei Mal konnten die Solothurner diese im ersten Quarter finden und durch Einzelaktionen von #10 Sebi „never-weak-hand“ Heri und #47 Fabio „der Tscheche“ Kiener auch ausntzen. Mit 2:0 ging’s ins zweite Viertel, wo beide Teams zu längeren Possessions kamen. Es zeigte sich, dass beide Mannschaften pro 3-4 Minuten Possessiontime ein Tor erzielen konnten. Dem ausgeglichenen Ballbesitz entsprechend, endete das Viertel mit 2:2 – also mit 4:2 als Halbzeitstand. #48 Thran und #12 Heri hatten für die Solothurner getroffen.

Nach der Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild: jeweils 3 Minuten Possession konnten in ein Tor umgemünzt werden. Da die Solothurner am Face-Off mit #26 Jan „Wobbelknie“ Krauss dominieren konnten und sich in der Offensive viel Zeit nahmen, konnte der Ball lange vom eigenen Tor ferngehalten werden. Mit so viel Zeit in Ballbesitz kam die Offensive immer besser ins Rollen und konnte durch zum Teil sehenswerte Kombinationen tolle Abschlüsse und 4 Tore durch die üblichen Verdächtigen – Thran und Gebrüder Heri – herausspielen. Im letzten Quarter erkämpften sich die Titanen wieder mehr Ballbesitz und konnten diesen verdientermassen noch in 2 Tore umwandeln. Die Offensive vom Jurasüdfuss liess zum Schluss etwas an Durchschlagskraft vermissen und kam zu keinen weiteren Toren.

Weiter geht’s nächste Woche mit dem Trainingslager und die Woche darauf mit dem Meisterschaftsspiel in Langenthal gegen die Fribourg Skunks.

Statistiken und weitere Details gibt’s auf Pointbench.