Beim Meister gab’s nichts zu holen

Früh morgens machten sich die Damen von Solax auf den Weg nach Zürich. Trotz einer 1-18 Niederlage gegen das starke Team Zürich Lions haben die BSWSpielerinnen tapfer gekämpft. Vor allem in der zweiten Spielhälfte zeigten die BSW Spielerinnen eine gute Defense und erhielten nur 6 Gegentore. Im dritten Quarter konnten die Spielerinnen sogar ein Tor erzielen.
Trotz Regen bestritten unsere Spielerinnen Rahel Elser #1 und Lea Jenni #4 auf dem Feld und Amy Rennhard im Tor das Spiel. Erfreulich war, dass unser Rookie Alisha Moser #3, wertvolle Spielerfahrungen sammlen konnte. Wir freuen uns auf das letzte Spiel vor der Winterpause am 27.10.2019 in Fribourg. Sticks up!
Statistiken auf Pointbench.


Gegen Wettingen weiterhin nichts auszurichten


Auch im Oktober 2019 konnten die Herren der Ambassadoren gegen die Wettinger Wilden keinen Schaden anrichten.
Das Spiel startete bereits unter schlechten Vorzeichen: Aufgrund von mehreren Terminkollisionen traten die Solothurner mit gerade mal zehn Mann an, zudem schlug sich der eine oder andere noch mit einer Grippe herum.

Die meisten Solothurner Teamstützen waren aber mit von der Partie, weswegen der Spielverlauf doch etwas überraschte. Mit bloss zehn Spielern konnte davon ausgegangen werden, dass den Ambassadoren je länger das Spiel dauerte immer mehr die Puste ausgehen würde und Wettingen davon ziehen konnte, doch das umgekehrte war der Fall. Die Aargauer begannen das Spiel ruhig und abgeklärt. Sie bewiesen viel Geduld in der Offensive, erzielten in regelmässigen Abständen Tor um Tor und versuchten sich dabei in verschiedenen offensiven Spielsystemen, welche der Solothurner Defense allesamt Mühe bereiteten. Währenddessen taten sich die Jurasüdfüsser schwer in der Wettinger Defensive Lücken zu finden. Die Solothurner Angriffe versandeten oft in unnötigen Fehlern oder schlechten Entscheidungen. So führte das Heimteam nach drei Vierteln komfortabel mit 11:0. Etwas überraschend konnten die stark dezimierten Ambassadoren im letzten Viertel den Kasten sauber halten und erzielten nach toller Vorabeit von #48 Thran durch #26 Krauss sogar noch den Ehrentreffer.
Statistiken zum Spiel gibt“s hier.

Weiter geht’s für die Ambassadoren am So, 27. Oktober 2019 gegen Fribourg.


Niederlage im Kantonsduell


Letztes Wochenende standen die Solothurner Damen, mit der Spielgemeinschaft BSW, unseren Nachbarn den Olten Saints gegenüber.
Im Angriff, mit Lea Jenni #4 und Lisa Blankhart #9, wurden neue Spielzüge, aus den gemeinsamen Trainings der Spielgemeinschaft eingesetzt, wordurch 4 Tore erzielt werden konnten.
Und auch die Verteidigung mit Torwart Amy Rennhard #20 war in topform und konnte so viele Tore verhindern.
Die Saints Damen entschieden das Spiel mit einem Ergebnis von 8:4 jedoch für sich.

Die Statistiken zum Spiel gibt’s hier.


Weite Reise nach Chur nicht belohnt


Nach der langen Reise nach Chur bestritten unsere Spielerinnen Lea Jenni und Rahel Elser heute ihr zweites Saisonspiel. Nach einem harzigen Start ins erste Viertel, welches die Bernerinnen 6:0 für sich entscheiden konnten, wurden die BSW Rebels langsam wach. So konnte noch vor der Halbzeit das erste Tor gegen die Berner Titans erzielt werden. Dank dem motivierenen Talk in der Pause, konnten die Bernerinnen die zweite Halbzeit mit nur je 2:0 und 3:2 für sich entscheiden.
Trotz der 17:3 Niederlage konnten auch in diesem Spiel wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, auf welchen in den kommenden Games aufgebaut werden kann.
Die Statistiken zum Spiel gibt’s via Pointbench.


Vier Solothurner an der Box Lacrosse WM 2019

Vom 19. bis zum 28. September 2019 findet im kanadischen Langley die Box Lacrosse Weltmeisterschaft statt. 20 Länder treten an, die Schweiz spielt in der Gruppenphase gegen Serbien, Hong Kong, die Niederlande und Irland.

Mit dabei im Kader der Nationalmannschaft sind auch vier Solothurner Spieler. Somit stellen die Solothurn Ambassadors, welche erst vier Saisons in der heimischen Liga absolviert haben und somit der jüngste Club der Liga sind, so viele Nationalspieler wie noch nie in der Clubgeschichte.

Angeführt wird die Solothurner Delegation von unserem Mitgründer und Präsidenten Lukas Heri, fünffacher Internationaler und erneut im Captainteam der Nationalmannschaft. Zum ersten Mal an einem internationalen Grossanlass mit dabei ist Fabio Kiener, der wie Heri als Lefty Forward zum Einsatz kommt. Am anderen Ende des Spielfelds wirkt mit Kevin Stauffer der dritte Solothurner: Bei seinem ersten grossen Turnier mit der Nationalmannschaft steht Stauffer, der seine Feldlacrosse-Karriere verletzungsbedingt aufgeben musste, zwischen den Torpfosten. Komplettiert wird das Quartett von Jan Krauss, der sowohl in der Liga wie auch an seinen bereits 2. internationalen Meisterschaften am Face-off Reaktionsgeschwindigkeit und Durchsetzungswille beweist – sofern sich die Gegner bei Grimassen wie den oben gezeigten überhaupt konzentrieren können.

Die Gruppenspiele der Schweiz finden an folgenden Tagen statt (Mitteleuropäische Zeit):
Do, 19.9.19 um 22:30 gegen Serbien
Sa, 21.9.19 um 19:30 gegen Hong Kong
So, 22.9.19 um 19:30 gegen Holland
Mo, 23.9.19 um 22:30 gegen Irland
Danach geht es weiter mit den Rangierungsspielen.

Wir sind stolz, vier unserer «Ambassadoren» auf Mission schicken zu dürfen, und wünschen ihnen und der Schweizer Nationalmannschaft viel Erfolg in Langley!

Um auf dem Laufenden zu bleiben empfehlen wir dem Schweizer Lacrosse Verband auf Facebook und Instagram zu folgen.
Auf der Turnierwebseite wilc2019.ca gibt’s weitere allgemeine Infos.
Alle Spiele werden live auf Lacrosse Sports Network übertragen.


Saisonstart der Damen


Das Damenteam von Solax startete am 31. August, zusammen mit der Spielgemeinschaft BSW Rebels, in die neue Saison. Trotz einer 1:14-Niederlage gegen das starke Team Wettingen Wild war das Spiel trotzdem ein voller Erfolg. Pro Viertel konnten die Wettingerinnen jeweils nur 3 – 5 Tore erzielen und im dritten Viertel gelang es uns sogar selbst ein Tor zu schiessen. Das ganze Spiel hindurch, haben wir es unseren Gegnerinnen nicht leicht gemacht und konnten den Ball vor dem Tor, mit Dina Weiersmüller #9 und Berit Jenni #3 in der Attacke, gut halten. Auch in der Verteidigung war die Kommunikation gut und so konnten viele Tore von Lea Jenni #10 und unserem Torwart Amy Rennhard #20 verhindert werden. Zum ersten Mal dabei war unser Rookie, Lisa Blankart, passend mit #1.
Statistiken zum Spiel gibt’s auf Pointbench.


Fehlstart in die neue Saison


Es ist so weit. Am 18. August bestreiten die Solothurn Ambassadors bereits ihr erstes Saisonspiel gegen die Berner Titanen. Dies ist eine Begegnung, die in den letzten zwei Jahren stets zugungsten von Solax ausging. Aufgrund von diversen Abwesenheiten auf Solothurner Seite war aber nicht mit einer klaren Angelegenheit zu rechnen – im Gegenteil.

Doch der Start schien viel versprechend. Nach einem schnellen Tor der Berner gehen die Ambassadoren dank Toren von F. Kiener #47 und S. Heri #10 mit 2:1 in Führung. Kurz darauf, in der 10. Minute, kommt es für die sonst schon bloss zu Zehnt angetretenen Solothurner in Sachen Personal noch dicker: FOGO Krauss wirft auf den Platz und kann nicht mehr mit tun! Ahnte er wie das Spiel ausgehen würde und wollte sich das nicht antun? Trotz der misslichen Ausgangslage mit nur 9 Feldspielern und ohne Face-Off Guy #1 können die Solothurner bis zur Halbzeit den Spielstand aufrechterhalten und sogar noch auf 3:1 erhöhen.

In der zweiten Halbzeit ist aber ausgeträumt. Nach gefühlten 75% Ballbesitz in der ersten Hälfte, kommt man in der zweiten kaum mehr zu offensiven Possessions. Da man sich in der Defensive zu sehr von der Grazilität der ungestörten Pässe des Gegners in Bann ziehen lässt, statt seinen Gegenspieler zu decken, kommen die Titanen aus der Hauptstadt immer wieder zu einfachen Skippässen, die dann souverän verwertet werden. Die Solothurner Offensive hat Feierabend. So steht’s am Ende des dritten Quarters 3:5 und am Ende sogar 3:10.

Statistiken zum Spiel gibt’s auf Pointbench.


Die Überraschung im kleinen Finale bleibt aus

Das Spiel vor dem grossen Finale, um den Schweizermeistertitel will niemand bestreiten. Während die Solothurner in den letzten beiden Jahren schon stolz waren sich für die Halbfinals qualifiziert zu haben und im kleinen Finale jeweils einen Grossen ärgern konnten, haderten sie dieses Jahr mit dem Schicksal un der Niederlage im Halbfinal. Dies wirkte sich einerseits auf die Anzahl zur Verfügung stehenden Spieler – deren zehn – und auf die Motivation der angereisten aus.

Schnell stand es im ersten Viertel 3:0 für den Qualifikationsdritten aus Wettingen, welche im Halbfinale am ewigen Rivalen aus Zürich gescheitert waren. Noch im ersten Viertel gab’s zwei weitere Tore, Daniel „Face Dodge“ Thran und ein Wettinger kurz vor dem Pausenpfiff erzielten weitere Tore. Im zweiten Viertel steigerte sich die Solothurner Defensive und liess nur ein Tor zu, allerdings schoss man vorne auch keins. Mit Fehlern beim Klären oder unforcierten Fehlpässen im Angriff machten sich die Ambassdoren das Leben selber schwer. Einzig Nico „Tormund“ Leuenberger wusste zu brillieren. Mit 1:5 ging’s in die Halbzeit.

Nach der Pause liessen sich die Solothurner durch Schiedsrichterentscheidungen aus dem Konzept bringen. Manche meinten Sebi „Underhand“ Heri sei zweimal brutal niedergestreckt worden, andere stellten seine Fähigkeit Laufen zu können in Frage, glich doch der eine Fall dem anderen wie ein Ei dem anderen. Auf jeden Fall wussten die Aargauer darauf Profit zu schlagen und erzielten aus den beiden Turnover resultierenden Fastbreaks bzw. aus den den Fastbreak folgenden Strafen die Tore sechs und sieben, was einer Vorentscheidung gleichkam. Insbesondere da sich bei den Solothurnern nicht nur physische, sondern nun auch mentale Müdigkeit breit machte. Zu den Toren acht bis elf der Wettinger kamen noch zwei Tore zur Resultatkosmetik von Lukas „12“ Heri.

Die Statistiken zum Spiel gibt’s wie immer auf Pointbench.

 


An der Finalquali vorbeigeschrammt

Viel hatten sie sich vorgenommen, die Solothurner. Man rücke den „Grossen 3“ immer näher auf die Pelle, dies sei die beste Chance zur Finalquali der bisherigen Vereinsgeschichte, „endlich geht’s wieder um’s Eingemachte“ und „wenn wir ihnen von Beginn weg die Stirn bieten, schaffen wir die Sensation“.

Und prompt lagen die Stadtsolothurner nach 5 Minuten bereits mit 0:2 hinten. Ernüchterung machte sich breit. Aufmunternde Worte von Coach und Captains. Und tatsächlich der Anschlusstreffer nach 10 Minuten zum 1:2 durch Lukas „Ever seen me play righty?“ Heri. Das Spiel war lanciert. Chancen hüben wie drüben, wobei die Ambassadoren scheinbar mehr tolle Möglichkeiten aus Konter und Ballverlüsten herausspielen konnten, allerdings ohne weiteren Torerfolg.
Auch wenn es während ganzen 20 Minuten keine weiteren Tore gab, zelebrierten die beiden Mannschaften ein attraktives Spiel. Chancen gab es auf beiden Seiten mehr als genug, sei es aufgrund von unnötigen Fehlern von Verteidigern oder tollen Aktionen von Offensivspielern – einzig den Torhütern Nico „Stanky Leg“ Leuenberger und Andre „Söiniggu“ Bremgartner war es geschuldet, dass das Tüpfelchen auf dem I ausblieb. Sowohl in einer doppelten Überzahl für Olten, wie auch einer dreiminütigen Überzahl für Solothurn, blieben die Schlussmänner bestechend sicher.

Im dritten Viertel gelang es den Oltnern endlich die torlose Zeit zu beenden. Gleich zweimal netzten sie zu Beginn des Viertels ein. Daniel „Rosskuss“ Thran antwortete mit einer tollen Einzelaktion und war für das 2:4 besorgt. Was wiederum sogleich mit dem 2:5 durch Matthias „die schnellste Underhand schiessende Maus von Mexiko“ Annaheim quasi mit dem Pfiff zur Viertelspause beantwortet wurde.
Dies schien die Solothurner etwas wachzurütteln, denn im letzten Quarter hatten sie klar mehr Spielanteile, konnten viel Zeit in der Offensive verbringen, brachten aber weiterhin kaum Bälle am grandios agierenden Oltner Schlussmann vorbei. Erst als den Oltnern bei einem Entlastungsangriff ein weiteres Tor gelang und Heri nach dem darauffolgenden Face-Off plötzlich mutterseelenallein vor dem Oltner Gehäuse auftauchte, hatten die Solothurner wieder was zu jubeln. Das ewige Hin und Her hatte auch noch in den Schlussminuten bestand: Die Ambassadoren konnten mit leerem Tor und Goalie als siebten Verteidiger den Ball zurückgewinnen, noch einmal Offense spielen und schossen Sekundenbruchteile nach dem Schlusspfiff noch ein weiteres Tor, was natürlich nicht zählte, aber symbolisch für den Auftritt der Solothurner in diesem Halbfinale steht: „Am Ändi hets nid ganz glängt“

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